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Manchmal vergessen wir das "Rap" eigentlich schon seit geraumer Zeit zur Lyrik gehört.
- mehr wissen was genau passiert - Deutschland ist meine Heimat ohne jedoch meine Ursprünge zu vergessen - ich liebe dieses Land - etwas bewegen. Es sind keine Frasen sondern er lebt was er sagt. Er nimmt kein Blatt vor den Mund! Aus eigener Erfahrung hat er gemerkt, dass das nicht immer gut ankommt, trotzdem ist er selbst, Kritik gegenüber seiner Person und Schaffens stets aufgeschlossen. gedankenspiele.com hat ihn in Berlin im Studio getroffen und ihm beim Arbeiten über die Schulter geschaut
Man sollte sich die Zeit nehmen einmal genauer hinzuschauen und zuhören wie z.B. sein Interview auf seiner Seite
Die Geschichte geht oft seltsame Wege und vielleicht wird er in 1oo Jahren mit B.Brecht und Kurt Weil oder Biermann in einem Atemzug genannt, als sozial-kritischer deutscher Texter und Sänger - zumindest hätte er im Vergleich zu vielen Trägern des Budesverdienstkreuz dieses wegen seines Engagements wahrlich verdient Vielleicht schafft er mit seiner Musik, was der Poltik weitgehend, ausser es geht uns schlecht - verwert ist - Gehör zufinden vorallem bei der Jugend - für die Belange Anderer, Toleranz, Werte, Recht und Freiheit - selbstkritisch bei jedem und allem und nicht nur als des Glückes Unterpfand - einfach als Mensch.
Auszüge aus seiner Webseite bei myspace:
Tarek Hussein alias Tarééc wurde am 3. Juli 1978 in Berlin-Neukölln geboren. Er ist Deutscher libanesischer und palästinensischer Herkunft, was für ihn aber keine Rolle spielt: „Du bist ein Jude, Du bist ein Christ, Du bist ein Moslem und manchmal auch Buddhist. Doch vor allem bist Du ein Mensch.“
Nachdem er mit 13 Jahren bei Schulauftritten sowohl durch Gesang als auch durch seine Optik begeisterte, war der Grundstein für seine Zukunft gelegt. Entgegen aller Erwartungen, als Spieler der deutschen Nationalmannschaft (U16) Fußballkarriere zu machen, entschied sich Tarééc für die Musik.
Beeinflusst von Michael Jackson und R. Kelly begann er, seine ersten eigenen Texte zu schreiben und wurde Mitglied der Underground Band „Da Corner“ die aus vier Rappern und ihm bestand. In den Straßen Berlins sang er sich sprichwörtlich die Seele aus dem Leib und erhielt so seinen damaligen Künstlernamen „T-Soul
1996 nahm Tarééc am Berliner „Blonds Talent Award“ teil, der in einem Plattenvertrag mündete und die Gründung einer der ersten deutschen Boybands zur Folge hatte: neben Tarééc wurde auch Kane alias Adel Tawil, der heute mit Annette Humpe das Duo „Ich + Ich“ bildet, Mitglied der Band „The Boyz“.
Tarééc hatte es scheinbar geschafft, er sah sich schon der arabischen Bedeutung seines Namens, als neuer „Stern“ am Firmament alle Ehre machen; doch als sich die Band im Jahr 2000 auflöste, zerbrach sein Traum im Nichts. Fortan sah er sich wieder gezwungen, sich mit der realen Welt auseinander zu setzen, was ihm nach dem kurzfristigen Starrummel besonders schwer fiel.
„Die oberflächliche falsche Popwelt in der ich gelebt habe, hat mich blind und bequem gemacht. Dabei waren es gar nicht Reichtum und kreischende Fans, was ich wollte, sondern Respekt und Anerkennung. Ich wollte für etwas Gutes stehen, um Großes zu bewegen. Doch der Boybandstempel machte es mir unmöglich, weiter zu kommen und so folgten stattdessen jede Menge Drecksjobs“ erzählt Tarééc heute.
Diese private Krise, verstärkt durch einen Todesfall in der Familie, hatte schwerwiegende Folgen: Depressionen, Drogen und extreme Spielsucht! Er fiel in ein tiefes Loch, aus dem er nicht herauszukommen schien, auch wenn er diesem perspektivlosen Leben noch so gern entschwinden wollte. Mit Hilfe eines Psychologen, der ihm rät, die Dinge, die ihn beschäftigen und seine Seele quälen aufzuschreiben und in Songtexten zu verarbeiten, schafft Tarééc den Ausstieg aus seiner Misere.
Längst bringt er nicht nur seine privaten Erlebnisse und Erfahrungen in den Texten ein. Politische Themen, die ihn in Rage bringen, finden in seinen Songs ebenso Verwendung wie Gesellschaftskritik.
Sowohl das Album als auch die Single „Vaterland“, beides entstanden in enger Zusammenarbeit mit Songwriterin & Produzentin Yvonne Bonaparte (u.a. "Falco", "Die Prinzen" oder "Joachim Witt"), erscheinen auf „ersguterjunge“, dem Label des deutschen Rappers Bushido „Tarééc nimmt kein Blatt vor den Mund! Aus eigener Erfahrung habe ich gemerkt, dass das nicht immer gut ankommt. Viele stehen nur auf Ja-Sager. Aber das sind wir nicht und deshalb unterstütze ich Leute wie Tarééc.“ Bushido ist auch mit einem Gastauftritt auf Taréécs erster Singleveröffentlichung vertreten „Der Staat muss einmal wach gerüttelt werden. Ich bin sicher, dass wir nicht die einzigen sind, die mit der Situation unzufrieden sind und nur, wenn man dagegen protestiert, kann man auch eine Veränderung bewirken.“
Hier sein neues Video:
Mehr Infos über Tareec unter
http://www.myspace.com/158927679
Fotos:tareec/Studio KELLASOUND © charles malewski 2008