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Es ist eine Testbericht für Dummies, Neueinsteiger auf jedenfall für SLR- Fotointeressierte mit schmalem Geldbeutel. Die Canon 350 D gibt es zum Beispiel mit einem, nennen wir es akzeptablen Objektiv bei Ebay ab 250 € gebraucht . In unserem Fall ein Canon Zoom lens EF
35-80 mm 1 : 4- 5.6 und mein netter Nachbar, welcher seit 20 Jahren begeistert Alles was im vor die Linse kommt mit den neusten Geräten fotografiert, brachte mir noch aus seinem Fundus ein Tamron AF 28 - 300 mm 1 : 3.5 - 6.3 Macro Objektiv vorbei. Einfach so.
Einigen Profis stehen hier schon die Tränen in den Augen und es liegt ihnen das Wort Kinderspielzeug auf der Zunge aber an dieser Stelle möchte ich etwas Grundsätzliches voraus schicken.
Jeden Tag werden Milliarden von digitalen Fotos erstellt und wenn ich mir viele Fotostrecken von Profis anschaue drangt sich mir die Frage auf, sind sie nun Bild- oder Bildbearbeitungsmeister. Wir wollen mit dieser Kamera einfach nur Bilder machen und keine Cover oder Werbekampagnen und ich wage es folgenden Vergleich in den Raum zustellen. Mit dem neusten und teuersten Model egal welcher Firma, mache ich deswegen keine besseren Bilder als im Moment mit meiner Nikon D 300, mal abgesehen von der Auswahl der Objektive. Wahre Fotografie ist und bleibt analog. Bei Digitaler Fotografie ist meist bis auf die technischen Anforderungen, der Profi nicht wirklich vom Amateur zu unterscheiden und sind wir doch nicht Alle kleine Fotokünstler, wenn es denn schon Austellungen mit Bildern durch den Fotoauschnitt abgeschnittener Köpfe und Beine gibt, die von Dritten zur Kunst erhoben werden.
Aber nun zu unserer gebrauchten Canon 350 D im Test. Optisch sieht sie gut aus und weist nur leichte Gebrauchsspuren auf. Sie liegt gut in der Hand. Ein Handbuch mit 171 Seiten liegt bei, welches ich aber erstmal weit weglege. Ich will sehen und spüren. Auf der rechten Seite oben den Hebel von OFF auf On und nun die Kamera leicht nach vorne neigen. Da finde ich den Knopf Menu rechts oben, den drücke ich und wähle meine Einstellungen über die ringförmig angeordneten Tasten rechts unten. Klappt nach kurzer Zeit wunderbar. Die meisten Einstellungen belasse ich auf automatisch oder wie eingestellt, nur das Datum aktualisiert und die Qualität auf Large (Jpg). Vorne links neben dem Objektiv den grossen Knopf gedrückt und mit der rechten Hand gleichmässig nach rechts gedreht und schon lässt sich das Tele (roter Punkt auf roten Punkt) mit einem Dreh nach links bis es einrastet, auswechseln. Ich vergewissere mich ob der Schieber auf AF steht. Nun vors Auge durch den Sucher etwas anvisiert und leicht den Auslöser gedrückt. Sie arbeitet und funktioniert.
Das war vor 3 Jahren und sie hat mittlerweile etwa 620 000 Bilder fotografiert und geht immer noch.
Beschreibung:
Technische Daten (Link zum Hersteller)
Ausstattung und Funktionsumfang:
Der Autofokus der 350 D arbeitet mit bis zu sieben Messfeldern.
Farben gibt die 350 D sehr kräftig und strahlend wieder.
Die Canon bietet die ganze Palette an manuellen Einstellmöglichkeiten, die man von einer Digital-SLR erwartet und zudem 5 Motivprogramme.
Der Bildausschnitt ist minimal verschoben – Ursache ist der Einsatz eines Dachkantspiegels anstelle des üblichen Pentaprismas welches man aber recht schnell heraus findet.
kritikwürdig ist der schwache Akku: Die EOS schaffte mit einer Ladung im Labor nur 270 Aufnahmen - schreibt zum Beispiel Chip online - welches ich nicht bestätigen kann. Mein Orginal Akku hält im Durchschnitt, bei allen Spielereien und mit Blitzgewitter weit über 800 Bilder
Bilder speichert die Canon auf CompactFlash-Karten, die Bilddatenübertragung zum PC erfolgt per USB 2.0.
Handling und Zubehör:
Die Ergonomie ist insgesamt gut und die Kamera liegt gut in der Hand – einigen Fotografen könnte sie etwas zu klein sein, aber das ist letztendlich Geschmackssache; Traditionalisten bevorzugen meist große, massive Kameras. Canon bietet eine große Zahl passender Wechselobjektive und Systemblitzgeräte, auch bei den Zubehörspezialisten wie Sigma, Tamron oder Metz findet sich für die 350 D fast alles was das Herz begehrt. Über die Grösse des Displays lässt sich streiten. Mir ist es egal, ich kann die Qualität und Schärfe immer erst am Rechner beurteilen.
Mein Testurteil für Dummies:
Mit dem eingebauten Blitz als auch bei der Tiefenschärfe habe ich von Anfang an meine Probleme und in bei der Geschwindigkeit scheint sie mir oft einen Tick zu langsam aber ob als Einsteigermodel oder günstige Ersatzkamera eignet sie sich sehr gut. Im Vergleich zu neueren Kameras gibt mir die Canon 350 D immer Spielraum für Experimente, läd gerade dazu ein und ein Satz den ich in einer Beschreibung gelesen habe trifft wunderbar zu - Sie ist intuitiv bedienbar.
Wer seine Bilder ausdrucken möchte hat bis zu einem Format von 40 x 60 cm auch keine Probleme, darüber hinaus wird es etwas schwierig. Ich möchte meine Canon 350 D nicht missen zumal sie mir Aufnahmen wie diese ermöglicht hat.